Westdeutschland, Italien, Frankreich 1986 | Regie: Jean-Jacques Annaud | 131 min. | Sean Connery, F. Murray Abraham, Christian Slater, Elya Baskin, Michael Lonsdale | deutsche Fassung |
FSK: 16.
Der Franziskanerbruder William und sein Schüler Adson gehen mysteriösen Todesfällen in einem Benediktinerkloster nach. Gleichzeitig nimmt William dort an einer Glaubensdiskussion teil. Allerdings gefallen seine scharfsinnigen Interpretationen nicht jedem: Der Inquisitor Bernardo Gui nimmt William ins Visier. William und Adson erfahren bald an eigenem Leib, dass verbotenes Wissen und Denken tödlich sein kann.
Mit DER NAME DER ROSE übersetzt Regisseur Jean-Jacques Annaud den gleichnamigen Roman von Umberto Eco in einen spannungsgeladenen Mittelalterthriller. Visuell und inhaltlich versetzt der Film die Zuschauer 700 Jahre in die Vergangenheit – mit Fachkenntnis und Liebe zum Detail, aber nicht ohne dabei tief in die Mittelalterklischee-Kiste zu greifen.
Die Historikerin Alicia Wolff wirft in ihrer Einführung einen Blick auf die klösterlichen Lebenswelten und Glaubensfragen des Mittelalters und wie diese im Film umgesetzt werden. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion.