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Der Große Endhirsch 2026
Vorwort
Terminübersicht
Filme
Der Große Endhirsch 2026: Die Filme
Der Große Endhirsch ist das Festival-Finale von Zum Goldenen Hirsch: In den letzten 2 Jahren haben wir 12-mal abwechselnd in Heidelberg und Mannheim die neuesten, lustigsten, schrägsten und besten Kurzfilme aus der Region auf die große Leinwand gebracht. Das Publikum wählte jeweils einen Gewinnerfilm und qualifizierte diesen so für den Endhirsch.
Nun ist die Zeit der Entscheidung gekommen! Diesen April treten die allerneusten, allerlustigsten, allerschrägsten und allerbesten Meister- und Machwerke noch einmal gegeneinander an. Sie buhlen um die Krone der Metropolregion: Den Großen Endhirsch 2026.
Dazu gibt es das ganze Wochenende vom 17.-19. April ein großes Rahmenprogramm mit Lucky Loser Wettbewerb, Workshops, Partys, einem Film-Brunch, und noch vielem mehr!


Der Große Endhirsch: Lucky Loser Wettbewerb
Der Große Endhirsch: Lucky Loser Wettbewerb

18:30    Einlass

19:30    Feierliche Eröffnung
             Vorstellung der Jury

22:30    Get-together in der Hirsch-Lounge
             & Verkündung des Wildcard-Gewinners

Fr., 17.4. - 19.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
Der Große Endhirsch: Workshops
Der Große Endhirsch: Workshops

Bitte beachten: Für die Teilnahme am Workshop-Programm ist eine vorherige Anmeldung sowie der Kauf eines Festivalpasses mit Workshop erforderlich. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

ab
12:00    Workshop-Programm

17:00    Endhirsch Super Supper

 


Praktischer KI-Workshop: Von der Idee zum fertigen Shot – wir drehen, experimentieren und verwandeln mit KI-Tools

Daniel Morawek | Van Scoter Film | 12:00 – 17:00 Uhr | Treffpunkt Karlstorkino

 

KI demokratisiert den Zugang zu großen Effekten und eröffnet neue kreative Möglichkeiten: Was früher teure Ausrüstung und jahrelange Erfahrung erforderte, ist heute für jeden erreichbar. In diesem praxisorientierten Workshop drehen wir gemeinsam einfache Szenen – alltägliche Aufnahmen, wie sie jeder mit Smartphone oder Kamera machen kann – und verwandeln sie mit KI-gestützten Effekten in etwas Außergewöhnliches.

Dabei lernen die Teilnehmer:innen zwei zentrale Techniken kennen: KI-generierte Effekte in echten Aufnahmen: Wie lasse ich einen Außerirdischen durch ein Wohnzimmer laufen, erwecke eine Jacke zum Leben oder öffne ein Portal in der Küchenwand? Wir experimentieren mit aktuellen KI-Tools, um eigene Aufnahmen mit Effekten zu erweitern, die früher nur großen Produktionen vorbehalten waren.

KI-Motion-Control: Mit Körperbewegungen oder einfachen Eingaben steuern wir digitale Charaktere und Animationen in Echtzeit. So entstehen lebendige Figuren und dynamische Effekte – intuitiv und ohne komplizierte Software-Kenntnisse. Der Workshop richtet sich an alle, die ihre kreativen Ideen umsetzen wollen, ohne auf großes Budget oder jahrelange Erfahrung angewiesen zu sein. Wir arbeiten mit den neuesten verfügbaren Tools und zeigen, was heute schon möglich ist – und wohin die Reise geht.

 

Bio

Daniel Morawek, Jahrgang 81, drehte vor 25 Jahren seine ersten Gangsterfilme mit Schulfreunden und einem Camcorder. Seitdem: ein Stapel Romane, hin und wieder Drehbücher („Mannheim – Der Film"), ein paar YouTube-Filme vorm Greenscreen und eine ungebrochene Faszination für Technik-Kram. Mac-Nutzer seit 1985, Photoshop seit 1995, KI seit gestern – und damit schließt sich endlich der Kreis: Sein Traum war immer, Indie-Filme mit Freunden im eigenen Wohnzimmer zu produzieren. Jetzt zeigt er, was mittlerweile möglich ist.

 


Dramaturgie-Workshop: Wird das ein Film – oder kann das weg?

Marc-Andreas Bochert | 12:00 – 17:00 Uhr | Treffpunkt Karlstorkino

 

Wie man aus (fast) jeder Idee ein gutes Drehbuch machen kann (das auch umsetzbar ist).

Gute Ideen hat jeder – aber welche tragen wirklich einen Film? Und wie wird aus einem vagen Einfall ein starkes, erzählbares Drehbuch? In diesem fünfstündigen Workshop geht es genau darum: Dramaturgie nicht als Theorie-Monster, sondern als praktisches Werkzeug, das euch hilft, eure Stoffe auf den Punkt zu bringen.

Gemeinsam schauen wir uns an, was eine Idee „filmisch“ macht, wie Figuren funktionieren, warum Konflikt alles ist – und wie man typische Schwächen schon früh erkennt (bevor sie im Dreh richtig teuer werden). Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um konkrete Strategien, mit denen ihr eure eigenen Projekte weiterentwickeln könnt.

Im praktischen Teil wird’s dann ernst: Ausgewählte, vorab eingereichte Pitches (max. 3 Seiten) können gemeinsam besprochen werden.

Diese müssen spätestens drei Tage vorher geschickt werden. Ihr bekommt ehrliches, konstruktives Feedback – und seht gleichzeitig, wie unterschiedlich Stoffe gedacht, hinterfragt und verbessert werden können.

 

Bio

Marc-Andreas Bochert ist der Oscarflüsterer des deutschen Fernsehens. Student der legendären HFF Potsdam-Babelsberg, wo er mit „Kleingeld" nicht nur den Studenten-Oscar gewann, sondern gleich auch für den richtigen nominiert wurde – seitdem macht er Filme, die so tun, als wären sie Fernsehen, aber heimlich Kino sind. Seine Arbeiten „Empathie", „Inklusion" und „Die Schöne und das Biest" beweisen, dass man auch im deutschen TV-Mainstream subversiv sein kann, ohne dass es jemand merkt. Prägte die „Krüger"-Reihe als Autor-Regisseur-Doppelpack, inszenierte „Löwenzahn" und „Anja und Anton", und arbeitet grundsätzlich mit denselben Co-Autor:innen – aus Loyalität oder Bequemlichkeit, das weiß niemand so genau. Heute Script-Consultant und freischaffender Filmemacher in Berlin, Jahrgang 1971, geboren in Hildesheim, was ihn automatisch zum norddeutschen Gewissen der Babelsberger Schule macht.

 


Filmmusik & Scoring: Musik verleiht Bildern Emotion, verstärkt Spannung und lässt Geschichten erst richtig lebendig werden

Stephan Willing | 12:00 – 14:00 Uhr | Karlstorkino, Kinosaal

 

Wie findet man den passenden Sound für den eigenen Film? Wann soll Musik einsetzen, wann schweigen? Und wie arbeitet man mit Komponisten zusammen oder wählt die richtige Archivmusik aus? In diesem praxisnahen Workshop tauchen Nachwuchsfilmemacher:innen in die Welt des Film-Scorings ein. Gemeinsam erarbeiten wir die Grundlagen der musikalischen Gestaltung im Feinschnitt – von Spotting und Timing über dramaturgische Funktionen bis zur konkreten Umsetzung in der Postproduktion. Anhand von Kurzfilm-Beispielen zeigen wir, wie Bild und Ton zur Einheit verschmelzen und welche Werkzeuge euch dabei helfen.

Für: Regisseure, Editoren und alle, die ihre ersten Schritte im Bereich Filmmusik machen möchten

Ihr nehmt mit: Praktisches Handwerkszeug für die musikalische Gestaltung eurer Projekte – vom ersten Konzept bis zum fertigen Score.

 

Bio

Stephan Willing komponiert seit 2011 Filmmusik für nationale und internationale Produktionen – von romantischen Komödien wie „Hans im Pech" über Dramen wie „Andromeda" bis zum Psycho-Thriller „Calvin Fragmenti". Er nahm Scores in den Warner Brothers Studios L.A. auf, gewann bei Filmquest den Preis für Beste Filmmusik und arbeitete mit Orchestern in Mazedonien sowie Jazz-Combos im Residenz Theater München. Seine musikalische Bandbreite aus Pop, Jazz und Klassik prägt seinen vielseitigen Approach zum Film-Scoring. Neben Spielfilmen komponiert er auch für Werbung (Mercedes Benz, Audi) und Dokumentarfilme.

 


Filmtheorie Workshop: Die Kunst der Mühelosigkeit: Raoul Walsh und das klassische Hollywood-Kino

Rainer Knepperges | 15:00 – 17:00 Uhr | Karlstorkino, Kinosaal

 

Raoul Walsh drehte in Hollywood 200 Filme in 50 Jahren, vor allem Gangsterfilme und Western, aber alles andere auch. Immer wieder darunter: höchst ungewöhnliche Meisterwerke. Seine Freundlichkeit machte ihn zu einem untypischen, durchweg beliebten Regisseur. Der irische New Yorker nannte sich Raoul und gab sich wohl Mühe, vollkommen mühelos zu wirken, doch seine Lässigkeit erstrahlt im Innersten seiner Filme.

Schwer zu sagen, was ihm mehr lag, spektakuläre Action oder bezaubernde Intimität. Der Workshop erläutert einige Tricks, mit denen es Walsh gelang, das Schwierigste ganz einfach aussehen zu lassen, und das Einfachste als großes Wunder erleben zu lassen. Seine Formel ist: das Monumentale und die Einsamkeit. In einem Wort: Amerika.

 

Bio

Der Filmregisseur, Buchautor, Schauspieler und Städteplaner Rainer Knepperges ist der Papst des deutschen Untergrundkinos. Herausgeber der Zeitschrift „Gdinetmao" und des gleichnamigen Buches (Maas Verlag, Berlin, 2000). Als Filmkritiker ist er gefürchtet – ob in Deutschlands auflagenschwächster Filmzeitung Sigi Götz Entertainment, im Filmfight des Bayerischen Fernsehens oder auf dem legendären Expertenblog newfilmkritik.de. Er war Juror des Großen Endhirsch 2009 und lebt seitdem in Köln.

 

Sa., 18.4. - 12.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
Der Große Endhirsch: Wettbewerb
Der Große Endhirsch: Wettbewerb

Im Saal des Karlstorbahnhofs:

18:30    Einlass

19:30    Programm Wettbewerb

23:00    Get-together in der Hirsch-Lounge
             & Verkündung des Publikumspreisträgers

 

Die gnadenlose Jury

DEBORAH BAUM ist Schauspielerin, Stunt Performerin, Produzentin und eine der vielseitigsten deutschen Darstellerinnen zwischen Berlin, New York und Los Angeles. Nach ihrer Ausbildung an der American Academy of Dramatic Arts sowie weiterführenden Trainings an der Royal Central School of Speech and Drama, der Oxford School of Drama und der UCLA School of Theater, Film and Television stand sie in zahlreichen Theater- und Filmproduktionen auf beiden Seiten des Atlantiks. Beim Hollywood Fringe Festival 2025 realisierte sie das Stück "Face Divided“ als Produzentin und Hauptdarstellerin. Derzeit ist sie mit "Anruf aus den 80ern“ erstmals an der Produktion eines deutschen Kinofilms beteiligt. Ihre Stärke liegt in intensiven, vielschichtigen Rollen zwischen Verletzlichkeit und Kraft. Außerdem beherrscht sie Bühnenkampf, Karate und hat eine Vorliebe für Motion Capture und Stunt-Arbeit.


TALANTBEK CHEKIROV ist Maler, Bühnenbildner, Location Scout und Requisiteur und einer der spannendsten Grenzgänger zwischen bildender Kunst und Film. Der 1971 in Kirgisistan geborene Künstler gestaltete nach seiner Ausbildung mehrere Jahre die Bühnenbilder am weltberühmten Bolschoi-Theater in Moskau, bevor er auf einer Europareise jene Werke studierte, die ihm während der Sowjetzeit verwehrt geblieben waren. Heute pendelt er zwischen Bischkek und Ludwigshafen am Rhein, wo seine kraftvollen neoklassischen Gemälde in Galerien hängen und wo er gleichzeitig als Filmschaffender arbeitet. Mit dem deutsch-kirgisischen Arthouse-Drama "Tutkun“ feierte er sein Filmdebüt als Location Scout und Szenenbild-Verantwortlicher. Außerdem hat er eine Vorliebe für übergroße Pinselstriche und Blattgold.


JAN GALLI wurde 1979 in Freiburg geboren. Nach dem Schulabschluss inszenierte er mit einer Gruppe Berliner Hausbesetzer das Stück „Antigone“. Ein Jahr später drehte er den eigenständig produzierten Film "Angst vor dem Tod“. Mit seiner Band Urlaub trat er in verschiedenen Clubs in Berlin auf, 2008 komponierte er Bühnenmusik für das Volkstheater in München. Seit 2007 ist er als freier Autor im Bereich Drehbuch tätig. 2010 begann er sein Filmstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seitdem schrieb er Episoden für Serien wie „Bad Banks“ und „Wild Republic“ und arbeitet an eigenen Serien und Spielfilmen.


Die Theatermacherin, Game-Designerin, Dozentin und Kulturagentin CHRISTIANE SCHWINGE ist Deutschlands umtriebigste Medienpädagogin - und DJ! Sie leitete viele Jahre das PLAY - Creative Gaming Festival, gehört zum Team des Hamburger Nachwuchsfilmfestivals "abgedreht“, erforscht Schnittstellen zwischen Theater und digitalen Medien und koordiniert das Schulpraktikum Games. Außerdem hat sie eine Vorliebe für übermaßstabgroße Alltagsgegenstände.


Der Tausendsassa RALF EGER (alias Paul Esperanza) ist promovierter Elektrotechniker, Opernregisseur, Kurator, Ex-Agent, Dirigent, KI-Forscher und Popsänger. Er ist außerdem Gründer des Vokal-Ensembles Tohuwabohu-Fatale, das mit spontanen Konzerten und Flashmobs immer wieder für Überraschungen sorgt. Am ZKM Karlsruhe verantwortet er den Bereich Strategic Development.

 

Sa., 18.4. - 19.30 Uhr, Karlstorbahnhof, Saal
Der Große Endhirsch: Preisverleihung mit Brunch
Der Große Endhirsch: Preisverleihung mit Brunch

11:00    Best of Hirsch-Brunch

14:00    Feierliche Preisverleihung:
             Verkündung der Jurypreisträger,
             Screening aller Gewinnerfilme &
             Festivalabschluss

 

Die Endhirsch Trophäen

    Der Lucky Loser Award

    Vergeben vom Endhirsch Publikum. Dotiert mit 111,11 €.
    Gestiftet vom Medienforum Heidelberg / Karlstorkino.


    Der Endhirsch Publikumspreis

    Vergeben vom Endhirsch Publikum. Dotiert mit 333,33 €.
    Gestiftet von der FilmCommission Nordbaden.


    Der kleine Endhirsch

    Vergeben von der gnadenlosen Jury. Dotiert mit 333,33 €.
    Gestiftet vom Cinema Quadrat.


    Der große Endhirsch

    Vergeben von der gnadenlosen Jury. Dotiert mit 333,33 €.
    Gestiftet vom Medienforum Heidelberg / Karlstorkino.

 

So., 19.4. - 11.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)

Festivalpass: 30 € regulär, 20 € ermäßigt

Lucky Loser Wettbewerb, Der Große Endhirsch Wettbewerb & Best of Hirsch-Brunch

 

Festivalpass mit Workshop: 50 € regulär, 40 € ermäßigt

Lucky Loser Wettbewerb, Der Große Endhirsch Wettbewerb, Best of Hirsch-Brunch, Teilnahme am Workshop-Programm und Endhirsch-Super-Supper

 

Filmschaffende, die an einem Goldenen Hirsch teilgenommen haben, können sich für einen Festivalpass mit Workshopzugang kostenlos akkreditieren. Jetzt Akkreditieren. Anmeldeschluss: 28. März 2026

Medienforum Heidelberg e.V.
Kommunales Kino/ Aktive Medienarbeit
Marlene-Dietrich-Platz 3
69126 Heidelberg
Kartenreservierung: 06221 / 97 89 18
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