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Die Besten, Größten und Schönsten? - Filme der Superlative: Die Filme |
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In dieser Reihe stellen wir uns den Filmwerken der Superlative, wie sie uns beim Programmmachen täglich in den Ankündigungstexten der Verleiher, der Filmfestivals oder der Filmkritik begegnen: den „besten“ Filmen aller Zeiten, den „schönsten“ Schauspieler*innen der Filmgeschichte oder den „größten“ Regisseur*innen, die es jemals gab – und laden danach ein zur lustvollen Diskussion über Superlative und Relatives, über Meisterwerke und Säulenheilige, über gerechtfertigte Wertschätzung und kritische Distanz.
Die beste Filmklassiker-Reihe, die wir je hatten – oder etwa nicht?
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The most beautiful boy in the world
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© Mantaray Film
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Schweden, Deutschland, Frankreich 2020 | Regie: Kristina Lindström, Kristian Petri | 93 min. | Dokumentarfilm | Björn Andrésen | Original mit deutschen Untertiteln | FSK: ohne Altersbeschränkung.
Nicht jedem wird der Name Björn Andrésen gleich etwas sagen, wohl aber sein Bild als junger Mann. Denn er war Tadzio in Viscontis TOD IN VENEDIG. Manche Kritiker wollten manche Einstellungen mit ihm als Gemälde im Louvre hängen sehen. Die Dokumentation nun zeigt, dass zu viel der Schönheit einem oft schadet. Björn Andrésen, der 1955 in Stockholm geboren wurde, früh seine Mutter verlor, seinen Vater nie kannte, berichtet darin, wie schwer es nun war, von einem bestimmten Image loszukommen und sich eine eigene Identität vor allem als Musiker aufzubauen. Dennoch war er 2019 etwa im Horrorfilm MIDSOMMAR zu sehen, ein mysteriöser alter Mann, langhaarig und mit durchdringendem Blick.
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So., 12.2. - 17.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Sa., 18.2. - 16.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Di., 28.2. - 18.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Im Westen nichts Neues
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© Capelight Pictures
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USA 1930 | Regie: Lewis Milestone | 136 min. | mit Lew Ayres, Louis Wolheim u.a. | Originalfassung | FSK: 12.
Der Gymnasiast Paul Bäumer meldet sich 1914 begeistert als Freiwilliger für den Krieg gegen Frankreich. Bald erfährt er an der Front, wie wenig süß und ehrenhaft es ist, für das Vaterland zu sterben. Hungrig liegt er im Schützengraben und sieht wie seine Kameraden fallen, während weit hinten in der Etappe der Militarismus nicht totzukriegen ist. Diese Verfilmung des Bestsellers von Erich Maria Remarque gilt wegen ihrer einfühlsamen Deutlichkeit als einer der berühmtesten Antikriegsfilme überhaupt. Zudem einer der ersten Filme, die für den deutschen Markt synchronisiert wurden. International ein überaus großer Erfolg, obwohl in Deutschland zunächst heftigst angefeindet.
Am 17.3. mit kurzer Einführung von Alexander Pawlak (Programmrat Karlstorkino) und der Möglichkeit zur anschließenden Diskussion.
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Fr., 17.3. - 18.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Di., 28.3. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Jeanne Dielman, 23, Quai du Commerce, 1080 Bruxelles
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© Arsenal - Institut für Film und Videokunst
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Belgien 1975 | Regie: Chantal Akerman | 202 min. | Delphine Seyrig u.a. | frz. Original mit deutschen Untertiteln.
Überraschung! Zum ersten Mal seit 70 Jahren hat die renommierte Filmzeitschrift Sight&Sound, die seit 1952 alle 10 Jahre den „besten Film aller Zeiten“ kürt, den Film einer Frau ‚Jeanne Dielman‘ der belgischen Regisseurin Chantal Akerman (damals 25 Jahre jung) 2022 an die Spitze gestellt. Wenn man wissen will, was Kino ist, muss man ‚Jeanne Dielman‘ auf der Leinwand gesehen haben, über 3 Stunden lang. Traumhafter Hyperrealismus, der Suspense des Alltäglichen. Als erstes Meisterwerk weiblicher Filmkunst wird der Film seit Jahrzehnten gerühmt und studiert.
3 Tage im unspektakulären Leben einer Hausfrau und alleinerziehenden Mutter - überragend verkörpert von Delphine Seyrig, dem emblematischen Star der Kinomoderne seit Resnais’ 'Letztes Jahr in Marienbad’, 1971. In Akermans Inszenierung verwandelt sie sich in eine Hausfrau, in eine unter Druck geratenen Heldin des Alltags, deren angestaute Emotionen sich in einen Gewaltakt entladen. Ein Thriller in Zeitlupe...
Referentin: Renate Karst-Matausch (Programmrat Karlstorkino)
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So., 16.4. - 18.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Mo., 24.4. - 18.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Touki Bouki - Touki Bouki - Die Reise der Hyäne
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© Cinemalovers
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Senegal 1973 | Regie: Djibril Diop Mambéty | 89 min. | Magaye Niang, Myriam Niang, Christoph Colomb, Mustapha Ture, Aminata Fall | Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Mit einer Rinderherde macht sich Mory auf nach Dakar, um sie dort zu verkaufen. Doch sein Traum und eigentliches Ziel ist es, nach Paris aufzubrechen - ins gelobte Land Frankreich. Natürlich fehlt es an Geld für die Schiffspassage und auch die trickreich entwendete Kiste mit den vermeintlichen Gesamteinnahmen für die Errichtung eines Denkmals zu Ehren von Charles de Gaulle führt nicht ans Ziel. Deshalb muss Mory zunächst mit seiner Freundin Anta einen Playboy ausnehmen, ehe sie sich die Tickets für die Schiffspassage leisten können. Doch die Reise nach Frankreich wird Mory nicht antreten. In TOUKI BOUKI setzt sich Djibril Diop Mambéty mit den europäisch beeinflussten Eliten seines Landes auseinander, mit den neuen politischen Führern des Senegals, die auch nach der Unabhängigkeit die von der Kolonialmacht übernommenen Verwaltungs- und Machtstrukturen unangetastet lassen. Für seine Zeit war dieser Film inhaltlich wie formal revolutionär. Er kritisiert bestehende gesellschaftliche Hierarchien, thematisiert die Suche nach einer neuen, afrikanischen Identität und greift Tabuthemen wie Korruption und Homosexualität auf. Mambéty entwickelt dabei eine innovative Bildersprache und einen eigenwilligen, meisterhaft arrangierten Soundtrack.
TOUKI BOUKI gewann vor 50 Jahren den internationalen Kritikerpreis in Cannes, gilt manchen als bester afrikanischer Film aller Zeiten und ist nun als restaurierte Wiederaufführung zu sehen.
Am 2.6. mit Einführung von Anselm Scherer (Programmgestalter Karlstorkino) und anschließender Möglichkeit zum Austausch.
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Fr., 2.6. - 18.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)So., 4.6. - 20.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Sa., 24.6. - 17.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Mi., 28.6. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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The Wizard of Oz - Der Zauberer von Oz
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USA 1939 | Regie: Victor Fleming | 101 min. | Judy Garland, Frank Morgan, Ray Bolger | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: ohne Altersbeschränkung.
Die Abenteuer der kleinen Dorothy, die ein Tornado von Kansas ins wunderbare Land Oz verschlägt, gilt als meistgesehener, meistzitierter und beliebtester Film aller Zeiten. „The Wizard of Oz“ (1939) war die Reaktion von Warner Brothers auf den enormen Erfolg von Disneys „Snow White and the Seven Dwarfs“ (1937). Doch „Oz“ spielte zunächst seine enormen Produktionskosten nicht ein und trat seinen Siegeszug erst mit den TV-Ausstrahlungen in den 1950er-Jahren an. Stanley Kubrick hasste den Film angeblich – vielleicht weil „Oz“ der ultimativere Trip als „2001“ ist? Das können wir nun wieder auf der großen Leinwand einer kritischen Prüfung unterziehen. „We’re off to see the Wizard…“
Am 12.7. mit kurzer Einführung von Alexander Pawlak (Redakteur und Wissenschaftsjournalist, Programmrat Karlstorkino) und der Möglichkeit zur anschließenden Diskussion.
100 Jahre Warner Bros. - Wir feieren das Jubiläum mit einigen ihrer Klassiker
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Mi., 12.7. - 20.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)So., 23.7. - 11.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Die Besten, Größten und Schönsten? - Filme der Superlative
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Das Dschungelbuch
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© Park Circus
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„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“: Obwohl, damals im deutschen Dschungel-Kino war es ziemlich ungemütlich, denn bis heute gilt die sehr freie Adaption von Erzählungen Rudyard Kiplings, noch entstanden zu Walt Disneys Lebzeiten, als der immer noch zuschauerträchtigste Film in Deutschland. Und eben nicht nur wegen dem Menschenjungen Mogli, den Viechern Baghira, Kaa, Shir Khan und Balu, sondern wegen deren Lieder dazu, gerade auch in der deutschen Vertonung. Unvergessen deswegen Texter Heinrich Riehtmüller, unvergessen „Balu“ Klaus Havenstein von der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Diese auch unvergessen.
Am 24.9. Einführung und Gespräch: Dr. Franz Schneider (Programmrat Karlstorkino)
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So., 24.9. - 18.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Do., 28.9. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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2001 - Odyssee im Weltraum - 2001: A Space Odyssey
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© Warner Bros.
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Großbritannien, USA 1968 | Regie: Stanley Kubrick | 143 min. | 4K | Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Der mysteriöse schwarze Monolith, der fühlende Bordcomputer HAL 9000 und Walzer tanzende Raumschiffe: basierend auf einer Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke kommt in 2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM eine Weltraumoper zur Aufführung, die technische Utopie mit Kulturpessimismus verbindet und dabei voller Witz und Ironie ist. Berühmt durch seine optischen Effekte und seine Tricktechnik schuf Kubrick den wohl spektakulärsten Science-Fiction-Film aller Zeiten, der das Genre insgesamt maßgeblich prägte.
Am 29.10. mit Einführung von Alexander Pawlak (Redakteur und Wissenschaftsjournalist, Programmrat Karlstorkino) und der Möglichkeit zur Diskussion
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Sa., 7.10. - 21.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)So., 29.10. - 18.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Das Boot - Director's Cut
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© Croco Film
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Deutschland 1981/1997 | Regie: Wolfgang Petersen | 208 min. | Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Hubertus Bengsch, Martin Semmelrogge u.a. | dt. Originalfassung | FSK: 12.
Wolfgang Petersens aufwändiger, auch international überaus erfolgreicher Film basiert auf einer authentischen U-Boot-Operation während des Zweiten Weltkriegs. 1941 sticht das deutsche U-Boot U-96 vom französischen Hafen La Rochelle aus in See, um im Atlantik britische Frachtschiffe zu torpedieren. Mit an Bord ist der junge Kriegsberichterstatter Werner, der bei der Mannschaft jedoch auf wenig Sympathie stößt. Nach ereignislosen, zermürbenden Tagen unter See kommt eine britische Frachterflotte in Sicht. Doch die Besetzung übersieht bei ihrem Angriffsplan ein wichtiges Detail: Den hoch gerüsteten Geleitschutz der Frachtschiffe ...
Zum 15-jährigen Jubiläum der ursprünglichen Kinofassung kam der Film 1997 als nunmehr knapp dreieinhalbstündiger "Director's Cut" zurück auf die Leinwände. Dieser enthält neben zusätzlichen Szenen aus der mehrteiligen Fernsehfassung von 1985 auch eine neu abgemischte Tonspur mit effektvollem Subwoofereinsatz sowie ein im Vergleich zur Originalfassung insgesamt restauriertes Bild.
Mit einer Einführung von Dr. Morticia Zschiesche (Film- und Sozialwissenschaftlerin, Programmrat Karlstorkino) und der Möglichkeit zum lustvollen Austausch nach dem Film.
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Fr., 15.12. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Vertigo - Aus dem Reich der Toten
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© Universal Pictures
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USA 1958 | Regie: Alfred Hitchcock | 130 min. | James Stewart, Kim Novak u.a. | engl. Original mit deutschen Untertiteln | Praedikat: wertvoll | FSK: 12.
Scottie, ein Polizist, der wegen Höhenangst seinen Dienst quittierte, kann den Selbstmord einer jungen Frau namens Madeleine, die sich von einem Glockenturm stürzt, nicht verhindern. Davon traumatisiert begegnet er dann eines Tages Judy. Sie sieht Madeleine sehr ähnlich. Zunehmend besessen, Madeleine quasi wieder auferstehen zu lassen, bittet Scottie Judy darum eindringlich, Madeleines Äußeres anzunehmen. Doch dann erkennt Scottie, dass die beiden Frauen identisch sind und er Opfer einer Täuschung wurde. Das ist eigentlich schon zu viel nacherzählt, vor allem bei einem Hitchcock. Seiner Zeit eher zurückhaltend aufgenommen, gilt der Psychothriller mit dem Vertigo-Effekt – was darunter zu verstehen ist, sei hier jetzt nicht verraten - als eines der absoluten Meisterwerke Sir Alfreds, ja als einer der besten Filme überhaupt.
Einführung: Dr. Franz Schneider (Programmrat Karlstorkino)
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So., 25.2. - 20.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Citizen Kane
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USA 1941 | Regie: Orson Welles | 117 min. | Orson Welles, Joseph Cotton u.a | engl. Original mit deutschen Untertiteln.
Aufstieg, Karriere und Ende des Zeitungsmilliardärs Kane, erzählt als verschachtelte Rückblende aus mehreren Perspektiven. Orson Welles' Filmdebüt als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, filmhistorisch bedeutend durch seine Montage und Bildkomposition, die Erinnerung, Kommentar und Dokument miteinander virtuos kombiniert. Gilt laut einer Umfrage unter Filmkritikern schlicht als der beste Film der Welt. Das ist sicherlich nicht völlig falsch. Oder?
Einführung: Prof. Dr. Henry Keazor (Universität Heidelberg, Institut für Europäische Kunstgeschichte)
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So., 17.3. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Ben Hur
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© Warner Bros.
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USA 1959 | Regie: William Wyler | 223 min. | Charlton Heston, Stephen Boyd, Jack Hawkins, Haya Harareet | engl. Original mit deutschen Untertiteln.
Judah Ben-Hur, ein Mitglied des jüdischen Adels in Jerusalem, lebt ein religiöses Leben und widersetzt sich friedlich der tyrannischen Besetzung Judäas durch Rom. Als sein Jugendfreund Messala als römischer Beamter in die Region zurückkehrt, entfremden sich Messala und Judah aufgrund seiner fanatischen Loyalität gegenüber Rom und seiner Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal Judäas. Schließlich erhebt Messala Anklage wegen Verrats gegen Ben-Hur und seine Familie...
Die meisten Academy Awards für einen Film - keiner gewann mehr: BEN HUR wurde mit 11 Oscars ausgezeichnet, darunter für den Besten Film, die Beste Regie und den Besten Schauspieler, und gilt als eines der größten Hollywood-Epen, die je verfilmt wurden. Wir laden ein zur kritischen (Wieder-)Sichtung im Oscar-Monat März.
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So., 31.3. - 17.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Lawrence von Arabien - Lawrence of Arabia
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Großbritannien 1962 | Regie: David Lean | 228 min. | Peter O'Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn | engl./arab./türk. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Der siebenfache Oscar-Gewinner ist ein historisches Epos, in dem die Erfahrungen des britischen Offiziers T.E. Lawrence in den Wirren des Ersten Weltkriegs filmisch dargestellt werden. Basierend auf dem autobiografischen Kriegsbericht „Seven Pillars of Wisdom“ zeigt dieses Monumentalwerk den getriebenen Offizier, wie er mit Sherif Ali versucht, eine arabische Armee gegen die türkischen Truppen aufzustellen. Hinzu kommt eine grandiose Kinematographie, die die Essenz der Wüste einfängt und diesen Film vielleicht zum besten Wüstenfilm aller Zeiten macht?
Einführung: Dr. Franz Schneider (Programmrat Karlstorkino)
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Sa., 13.4. - 17.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Apocalypse Now – Final Cut
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USA 1979/2019 | Regie: Francis Ford Coppola | 183 min. | 4K digital | Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Dennis Hopper, Laurence Fishburne, Harrison Ford | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Ein Film der Superlative, der zum Nachdenken anregt: Die modernisierte Verfilmung des Romans "Heart of Darkness" von Joseph Conrad spielte weltweit ein Vielfaches seiner Kosten ein, wurde mit zwei Academy Awards, drei Golden Globes sowie der Goldenen Palme ausgezeichnet und zählt zum Höhepunkt der auslaufenden New Hollywood-Ära. Gleichzeitig führten die Dreharbeiten zu einem Höchstmaß an Angst bei den Beteiligten. Francis Ford Coppolas Film über den verlorenen Vietnamkrieg der USA ist ein polarisierendes Meisterwerk der Extreme - und daher ein weiterer cineastischer Höhepunkt in unserer Superlativ-Reihe, den wir neu und auch kritisch betrachten werden. Wir gratulieren damit zugleich Marlon Brando zum 100. Geburtstag, dem vielleicht besten Charakterdarsteller aller Zeiten, der hier als abrünniger Colonel Kurtz Filmgeschichte schrieb.
Die finale Version wurde von Francis Ford Coppola höchstpersönlich restauriert. Der Fokus der Überarbeitung lag vor allem auf einem ultimativen Realismus durch eine bestmögliche Bild- und Audioqualität.
Einführung: Dr. Morticia Zschiesche, Sozial- und Filmwissenschaftlerin und Mitglied im Programmrat
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Fr., 24.5. - 20.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Chinatown
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© Paramount Pictures
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USA 1974 | Regie: Roman Polanski | 130 min. | Jack Nicholson, Faye Dunaway, John Huston, Perry Lopez | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Roman Polanskis Krimi-Klassiker CHINATOWN gehört zu den Meilensteinen der Filmgeschichte. Hollywood-Legende Jack Nicholson brilliert als zynischer Privatdetektiv Jack Gittes. Gittes wird von einer Dame der besten Gesellschaft angeheuert, weil sie glaubt, dass ihr Ehemann sie betrügt. Was zunächst wie ein Routinefall aussieht, führt jedoch schnell in ein Dickicht aus Betrug, Korruption und Verrat. Auch die „Stadt der Engel“ hat eine dunkle Seite, wie Gittes herausfindet. Er deckt einen Skandal nach dem nächsten auf, aber das dunkelste Geheimnis bleibt: Was und wer steckt hinter alledem? Robert Towne wurde für sein Drehbuch, das an die Glanzzeiten des Film Noir anknüpft und das vielen als bestes Drehbuch aller Zeiten gilt, mit einem Oscar ausgezeichnet.
Einführung: Alexander Pawlak (Programmrat Karlstorkino)
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Sa., 22.6. - 21.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Nur die Sonne war Zeuge - Plein soleil
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Frankreich, Italien 1960 | Regie: René Clément | 115 min. | Alain Delon, Maurice Ronet, Marie Laforêt u.a. | Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Ein meisterhaft inszenierter Psychothriller von René Clément mit dem 24-jährigen Alain Delon als Tom Ripley, der ersten filmischen Inkarnation des Lieblingshelden der großen Schriftstellerin Patricia Highsmith.
„Tom Ripley ist einer der interessantesten brüchigen Charaktere der Weltliteratur“, so Anthony Minghella, der 1999 seine Version des „Talentierten Mr. Ripley“ mit Matt Damon schuf. Für die Autorin war Delon die Idealbesetzung, brüchig, gespalten, sympathisch, amoralisch: ein Chamäleon. Ist er zunächst ein junger Habenichts ohne stabile Identität, der sich in der Sonne des von ihm umworbenen Playboys Greenleaf wärmt, mausert sich Tom, tief gedemütigt, in einen Verwandlungskünstler, der zu Greenleaf wird, Mord inklusive. Mit dieser Rolle gelang Delon der internationale Durchbruch zum Weltstar.
Einführung: Renate Karst-Matausch (Programmrat Karlstorkino)
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Mo., 28.10. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Easy Rider
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© Columbia TriStar
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USA 1969 | Regie: Dennis Hopper | 95 min. | Peter Fonda, Dennis Hopper, Jack Nicholson, Karen Black | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Klar, der Film mit „Born to Be Wild“! Wer würde schon zugeben, noch nie etwas davon gehört zu haben? Berüchtigt für seine chaotischen Dreharbeiten, gilt „Easy Rider“, in dem zwei Harley Davidson Biker, die mit Geld im Tank quer durch die USA choppern, als Prachtbeispiel für einen mit geringen Mitteln gedrehtes, aber dafür später umso erfolgreicheres Road-Movie. Ähnliches folgte. Eine einfache Geschichte mit viel Musik der Zeit und verstörendem Ende. Heute ein elementares Stück Popkulturgut, durchaus noch faszinierend in seinem konsequent rebellischen Gestus. Eigentlich einer von den Filmen, die man sich immer wieder anschauen kann. Wroamm!
Einführung: Matthias Kirchner (Programmrat Karlstorkino)
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Mo., 18.11. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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It's a wonderful life - Ist das Leben nicht schön?
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© Swashbuckler Films
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USA 1946 | Regie: Frank Capra | 125 min. | James Stewart, Donna Reed u.a. | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 6.
George Bailey, typisch amerikanischer Kleinbürger in einer typisch amerikanischen Kleinbürgerstadt, will sich in der Weihnachtsnacht von einer Brücke stürzen, doch er wird von einem Engel ohne Flügel zunächst gerettet. Danach zeigt dieser Engel namens Clarence wie seine Heimatstadt aussehen würde, wäre er, George Bailey, nie geboren. Es folgt eine hochkomplexe und turbulente Geschichte. Meisterregisseur Frank Capra erzählt diese mit dem absoluten Mut zur Sentimentalität. Die damalige Kritik war nicht so sehr davon begeistert, heute aber gilt IT’S A WONDERFUL LIFE als ziemlich wunderschön, liebenswürdig und phantasievoll, vor allem aber als der definitive Weihnachtsfilm. Und endlich haben auch wir vom Karlstorkino dies begriffen!
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Mi., 25.12. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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The Breakfast Club - Der Frühstücksclub
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USA 1985 | Regie: John Hughes | 97 min. | Emilio Estevez, Molly Ringwald, Judd Nelson, Ally Sheedy, Anthony Michael Hall, Paul Gleason | engl. Original mit deutschen Untertiteln.
Er gilt als der beste Jugendfilm der 1980er Jahre, wirkte stilbildend für sein Genre und ist bis heute mit seiner Botschaft topaktuell: In THE BREAKFAST CLUB treffen fünf Teenager, die sich sonst nicht zu sagen haben, beim Nachsitzen aufeinander und schlagen sich höchst amüsant ihre gegenseitigen Vorurteile um die Ohren - bis aus ihnen am Ende eine unschlagbaren Clique wird. Die Darsteller*innen des legendären „Brat Pack“ gehörten zu den populärsten ihrer Generation. Inszeniert von Kulturregisseur John Hughes sprechen wir über diesen Kultfilm und seinen Einfluss, der nach genau 40 Jahre nach seiner Premiere derzeit seine weltweite Wiederaufführung feiert.
Einführung von der Film- und Sozialwissenschaftlerin Dr. Morticia Zschiesche (Programmrat Karlstorkino)
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Di., 11.2. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Goldrausch - The Gold Rush
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© Studiocanal
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USA 1925 | Regie: Charles Chaplin | 96 min. | Stummfilm | Charles Chaplin, Mack Swain, Tom Murray, Georgia Hale | FSK: 6.
„Mit diesem Film möchte ich in Erinnerung bleiben“, äußerte Chaplin, der als Charlie, als kleiner Tramp der erste Superstar des Kinos wurde. In GOLDRAUSCH, der einen weltweiten triumphalen Erfolg feierte, versetzte Chaplin seine Trampfigur als Goldsucher in die konturlose weiße Wüste Alaskas des späten 19. Jahrhunderts. Ein zentraler Schauplatz ist die entlegene Hütte, denkbar wenig glamourös und fast ohne Requisiten: ein Nichts, verglichen mit den legendären Slapstickszenen, die der geniale Pantomime an diesem öden Ort inszenierte. Allerdings darf man nicht übersehen, dass alle Slapsticks sich aus tragischen und existentiell bedrohlichen Situationen heraus entwickeln: Lebensgefahr, Hunger und vor allem Einsamkeit. Nicht zuletzt wegen dieser Ineinssetzung von Komik und Tragik gehört dieser Film zu den Glanzlichtern der Komödientradition.
Einführung: Renate Karst-Matausch (Programmrat Karlstorkino)
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Mi., 19.3. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Die Besten, Größten und Schönsten? - Filme der Superlative
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Der Wüstenplanet - Dune
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USA, Mexiko 1984 | Regie: David Lynch | 137 min. | Kyle MacLachlan, Francesca Annis, Kenneth McMillan, Virginia Madsen, Jürgen Prochnow, Sting | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Wir schreiben das Jahr 10.191. In einer Welt außerhalb unserer Erfahrung, jenseits unserer Vorstellungskraft, fällt Herzog Leto Atreides einer Intrige von Baron Harkonnen zum Opfer. Seiner Frau Lady Jessica und seinem Sohn Paul gelingt die Flucht auf den Wüstenplaneten Arrakis. Dort wird eine Substanz namens Spice gefördert, die den Geist dorthin schickt, wo der Körper nicht sein kann, und die Raumfahrt zwischen Galaxien ermöglicht. Auf Arrakis lebt das unterdrückte Volk der Fremen, die auf die Ankunft des Messias warten. Dieser wird sie laut einer Prophezeiung im Kampf um die Befreiung des Universums anführen. Der Schlafende muss erwachen.
DUNE - DER WÜSTENPLANET ist das größte Science Fiction-Epos aller Zeiten. Auch wenn sich David Lynch von seinem Werk distanzierte, da ihm das Recht auf den »Final Cut« verwehrt blieb, entstand unter seiner Regie eine gewaltige Adaption des Kult-Romans von Frank Herbert.
Einführung: Alexander Pawlak
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Di., 8.4. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Pulp Fiction
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USA 1994 | Regie: Quentin Tarantino | 154 min. | 35mm | John Travolta, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Uma Thurman, Harvey Keitel, Tim Roth, Ving Rhames, Christopher Walken, Steve Buscemi u.a. | engl. Originalfassung | FSK: 16.
"Mein Name ist Esperanza, das bedeutet Hoffnung. - Mein Name ist Jack, und bei uns bedeuten Namen einen Scheiß.” Noch vor einigen Jahren konnte man auf den einst so zahlreichen Parties in Heidelberg erleben, wie oft angetrunkene, meist männliche Party-Gäste unvermittelt begannen, bestimmte Gags aus einem Film nachzuerzählen, ja nachzuspielen. Dieses Gags stammten fast immer aus PULP FICTION, der so dynamischen und aberwitzigen Gangsterkomödie mit dem tollen Soundtrack. PULP FICTION gewann 1994 die Goldene Palme in Cannes und 6 Oscars, darunter für die beste Regie. Er machte sämtliche Darsteller zu Stars (außer Bruce Willis, der war schon vorher einer). John Travolta kehrte nach vielen erfolglosen Jahren triumphal zurück auf die große Leinwand. Es ist schlicht der wichtigste und einflussreichste Film der 90er Jahre. Nicht mehr und nicht weniger.
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Sa., 31.5. - 20.30 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Sommerfilme
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Dirty Dancing
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USA 1987 | Regie: Emile Ardolino | 97 min. | Patrick Swayze, Jennifer Grey, Jerry Orbach, Cynthia Rhodes, Kelly Bishop, Jane Brucker | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Es ist Sommer 1963: Die USA befinden sich im Zustand der Unschuld. Die 17- jährige Frances Houseman, genannt ‘Baby’, sitzt gelangweilt den Urlaub mit ihrer Familie ab. Ihre Lage gewinnt jedoch an Reiz, als sie sich in den Tanzlehrer und Schwerenöter Johnnie Castle verguckt. Als Johnnies Partnerin am Tanzen gehindert wird, erhält Baby ihre große Chance: den Tanz mit Johnnie auf der Abschlussfeier. Beim intensiven Training keimt ihre Liebe auf, welche jedoch von Babys Vater gar nicht gerne gesehen wird. Und die geplante Performance besteht für Johnnys Vorgesetztem aus eindeutig zu viel Dirty Dancing. Werden die beiden es schaffen, gegen alle Widerstände zu tanzen?
DIRTY DANCING ist einer der kommerziell erfolgreichsten Filme der 80er Jahre und wird zudem häufig als einflussreichster Tanzfilm bezeichnet, der das Genre nachhaltig geprägt hat.
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Sa., 19.7. - 21.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Der letzte Kaiser - The Last Emperor
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© Studiocanal
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China, Italien, Großbritannien, Frankreich 1987 | Regie: Bernardo Bertolucci | 163 min. | John Lone, Joan Chen, Peter O'Toole, Ruocheng Ying, Victor Wong | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Der dreijährige Pu Yi wird 1908 auf Befehl der Witwe des Kaisers in die Verbotene Stadt gebracht. Das Kind wird zum Kaiser gekrönt und wächst von der Außenwelt abgeschirmt in einem goldenen Käfig auf. 1500 Diener stehen ihm stets zur Verfügung. Sie verfolgen jeden seiner Schritte und werden für Untaten an seiner Stelle bestraft. Außerhalb der verbotenen Stadt entmachtet die Revolution den Kaiser, aber innerhalb der Palastmauern bleibt alles beim Alten. Mit 18 Jahren betritt Pu Yi zum ersten Mal die Außenwelt. Als Soldaten in die Verbotene Stadt eindringen, flüchtet er in die japanische Botschaft...
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Mi., 17.9. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Zurück in die Zukunft - Back to the Future
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© Universal Pictures
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USA 1985 | Regie: Robert Zemeckis | 116 min. | Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Thomas F. Wilson | engl. Original mit deutschen Untertiteln | Praedikat: wertvoll | FSK: 12.
Mit dem ersten Teil von Robert Zemeckis Kult-Trilogie nehmen wir ordentlich Fahrt zurück nach vorn auf: „Back to the Future“ gilt auch nach vier Jahrzehnten als der beste Zeitreise-Film aller Zeiten und als „fresh“, wie 93% von Kritik und Publikum laut der Meta-Kritikplattform Rotten Tomatoes urteilten. Der Fluxkompensator im ikonischen DeLorean katapultiert den Schüler Marty McFly versehentlich vom Jahr 1985 nach 1955, wo er auf seine eigenen Eltern im entscheidenden Teenager-Alter trifft. Mit dem exzentrischen Erfinder Doc Brown beginnt er, die Vergangenheit seiner Familie zu reparieren, um ihre Zukunft zu sichern. Wir wollen von Euch wissen: Was macht den zeitlosen Reiz dieses Films aus? Oder ist er doch in die Jahre gekommen?
Einführung und Diskussion: Wissenschaftsredakteur Alexander Pawlak und Film- und Sozialwissenschaftlerin Dr. Morticia Zschiesche
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Fr., 9.1. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Zurück in die Zukunft II - Back to the Future Part II
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© Universal Pictures
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USA 1989 | Regie: Robert Zemeckis | 108 min. | Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Tom Wilson, Elisabeth Shue | engl. Original mit deutschen Untertiteln | Praedikat: wertvoll | FSK: 12.
Für den bekannte US-Astronomen Carl Sagan war der düstere Teil 2 der „Back to the Future“-Trilogie der beste Zeitreisefilm aller Zeiten. Der junge Marty McFly landet diesmal im Jahr 2015, um dabei aus Versehen ein dystopisches 1985 zu schaffen: Aufgrund eines Diebstahls in der Zukunft gelingt es Martys Erzfeind Biff Tannen in der Gegenwart, zu einem selbstherrlichen Tyrannen zu werden, der das Land herzlos regiert. Nun gilt es für Marty und Doc Brown, in intelligent verquickten Zeitebenen das Böse zu besiegen. Drehbuchautor Bob Gale gab zu, den damals bereits prominenten Milliardär Trump als Inspiration genutzt zu haben, inklusive Pose vor dem eigenem Porträt und „Gott segne Amerika“-Patriotismus. Wir wollen von Euch wissen: Spiegelt die damalige Vergangenheit bereits das Heute? Wo lag der Film noch verblüffend richtig und wo herrlich daneben?
Diskussion: Wissenschaftsredakteur Alexander Pawlak und Film- und Sozialwissenschaftlerin Dr. Morticia Zschiesche
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Fr., 9.1. - 21.45 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Stop Making Sense
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© Jordan Cronenweth. Courtesy of A24
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Legendär und von vielen Kritikern als bester Konzertfilm aller Zeiten bezeichnet, kommt STOP MAKING SENSE zum 40. Jahrestag wieder auf die große Leinwand. Im Jahr 1984 von Jonathan Demme gedreht, verfolgt der Film die intensiven Live-Auftritte von drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood. Zu sehen und zu hören sind die denkwürdigsten Songs der Talking Heads. In den Hauptrollen spielen die Bandmitglieder David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison sowie Bernie Worrell, Alex Weir, Steve Scales, Lynn Mabry und Edna Holt. Anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums wurde der Film in 4K neu restauriert. Burning down the house (again)!
Einführung: Dr. Franz Schneider
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So., 19.4. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Die Besten, Größten und Schönsten? - Filme der Superlative
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Some Like It Hot - Manche mögen's heiß
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© MGM Studios/Park Circus
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USA 1959 | Regie: Billy Wilder | 121 min. | Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon, George Raft, Pat O'Brien u.a. | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Die zwei Chicagoer Musiker Joe und Jerry werden Augenzeugen des Valentinstag-Massakers. Aus Furcht vor dem Gangster Spats Colombo ergreifen die beiden daraufhin die Flucht. Auf ihrer Reise in einen anderen Staat lernen sie die Damenkapelle um Sugar Kane Kowalczyk kennen und schließen sich kurzerhand der Band an mit neuer Identität. Verkleidet als Frauen treten sie fortan als Josephine und Daphne auf. Doch der nächste Ärger lässt nicht lange auf sich warten...
Diese wundervoll queere Komödie der Hollywood-Legende Billy Wilder brach in den 50ern mit den Normen des Hays Code und bewies, dass Kunst ohne Sittengesetz besser auskommt.
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Sa., 6.6. - 19.00 Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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Taxi Driver
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© Sony / Park Circus
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USA 1976 | Regie: Martin Scorsese | 114 min. | 4K digital | Robert De Niro, Jodie Foster, Albert Brooks, Harvey Keitel, Cybill Shepherd u.a. | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 16.
Travis, ein Vietnam-Heimkehrer, nimmt in New York einen Job als Taxifahrer an, weil er nicht schlafen kann. Konfrontiert mit dem nächtlichen Elend der Stadt und ihren Versprechen am Tage, lernt er schließlich eine Teenager-Prostituierte kennen. In seiner Einsamkeit und Abscheu vor allem plant er ihre gewaltsame Befreiung und wandelt sich zur Kampfmaschine. Sicher einer der bedeutendsten Filme der Filmgeschichte, jetzt zurück in 4K.
Vorgestellt von Dr. Franz Schneider, der früher auch mal Taxi fuhr.
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